Die TTC bietet Hilfe auf der Grundlage eines umfassenden mittelfristigen Krisen- und Nachsorgekonzepts (Strukturelle Interdisziplinäre Nachsorge/SIN), das durch die Arbeit mit Betroffenen verschiedener Großschadensereignisse seit Ende der 90er Jahre entwickelt wurde.
Dieses Nachsorgekonzept beruht auf einer Weiterentwicklung des Konzepts der "Zielgruppenorientierten Intervention zur Prävention von psychischen Langzeitfolgen für Opfer von Gewalt" (ZGI). Das Konzept der ZGI wird wissenschaftlich durch das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt EUTOPA ("European Guideline for Targetgroup Oriented Psychosocial Aftercare in Cases of Desaster"; I und II) begleitet, die das Ziel verfolgen, die psychosoziale Nachsorge nach einer Katastrophe zu standardisieren und zu optimieren, und ein europaweites Netzwerk der Nachsorge zu bilden.
Das Konzept der strukturellen interdisziplinären Nachsorge wurde nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden im Auftrag des jeweiligen gesetzlichen Unfallversicherungsträgers durchgeführt und durch die entsprechenden Forschungsprojekte abgesichert und überprüft. Neben der fachgerechten und interdisziplinären, wissenschaftlich fundierten Bestandsaufnahme und ortsnahen langfristigen psychologischen Nachbetreuung, steht eine Vernetzung und Stärkung der regionalen Ressourcen im Vordergrund des Konzepts.
In Notfällen erreichen Sie uns unter folgenden Rufnummern:
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Gern bereiten wir Ihre Mitarbeiter auf die speziellen Anforderungen im Fall eines Großschadensereignisses vor.
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