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Literatur
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Lehrbuch der Psychotraumatologie
Gottfried Fischer, Peter Riedesser
2003, 383 Seiten, UTB, ISBN: 3825281655
Psychotraumatologie, die Lehre von seelischen Verletzungen, ihren Ursachen und Folgen, ihrer Prävention, Rehabilitation und therapeutischen Möglichkeiten, hat sich in Forschung und Lehre inzwischen fest etabliert.
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Dieses Lehrbuch fasst Wissensbestände zusammen, die bislang über zahlreiche Disziplinen verstreut waren: Allgemeine Gesetzmäßigkeiten traumatischen Erlebens ergeben sich aus neurobiologischen Forschungsergebnissen, Klinischer Psychologie und psychosozialen Erkenntnissen.
Individuelle Unterschiede der Traumaverarbeitung lassen sich aus Persönlichkeits- und Situationsmerkmalen erschließen. Verschiedene Methoden der Traumatherapie (psychodynamische Ansätze, kognitive Verhaltenstherapie und EMDR) werden anschaulich erklärt und kritisch eingeordnet.
Die Spezielle Psychotraumatologie schließlich befasst sich mit dem Traumaerleben in besonderen Situationen wie Folter, Exil, Kindesmissbrauch, Gewaltverbrechen, lebensbedrohliche Erkrankung und Arbeitslosigkeit.
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Neue Wege aus dem Trauma
Erste Hilfe bei schweren seelischen Belastungen
Gottfried Fischer
2003, 160 Seiten, Walter, ISBN 3530401455
Die vorliegende Informationsschrift gibt Hilfen an die Hand, welche die Betroffenen für sich persönlich nutzen können.
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Aus dem Inhalt:
Lebensbedrohliche Verkehrsunfälle, Unfälle am Arbeitsplatz, Gewaltverbrechen, Mobbing, Naturkatastrophen, lebensbedrohliche Erkrankungen, schwere persönliche Schicksalsschläge - solche Erfahrungen können uns von Grund auf erschüttern und unser Leben verändern. Dann stehen wir vor der Aufgabe, neue Wege zu finden nach dem Trauma und unser Leben neu zu gestalten. Traumasymptome als Selbstheilung; Wie kann das Trauma überwunden
werden?; Distanzierung und Selbstberuhigung; Auf den Körper achten; Übungen zur Muskelentspannung; Den Kopf reinigen und den Traumafilm stoppen; Die Welt wieder sehen lernen - kreative Möglichkeiten unseres Gehirns; Laufen und Wandern - Traumabewältigung in der Natur; Gut essen und die Widerstandskraft des Körpers stärken; Unfälle, Gewalterfahrung, Naturkatastrophen - spezielle traumatische Situationen und ihre typischen Folgen; Wann wende ich mich an Fachleute und wo bekomme ich Unterstützung?; Häufige Fragen und die Antwort darauf.
Der Autor
Prof. Dr. Gottfried Fischer, Direktor des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln und Forschungsleiter des Deutschen Instituts für Psychotraumatologie, fasst in dieser Anleitung zur Selbsthilfe die Erfahrung zusammen, die er bei seiner vielfältigen persönlichen Arbeit mit Traumaopfern und bei der Leitung bundesweiter Projekte zur Direkthilfe für Gewalt- und Unfallopfer gewonnen
hat.
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Verlauf der Posttraumatischen
Belastungsstörung
Grundlagenforschung, Prävention,
Behandlung
Robert
Bering
2006, 427 Seiten, Shaker, ISBN: 3832246711
Schlagworte:
- Klinische Psychologie
- Psychotraumatologie
- Neurobiologie
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Verlaufstypen
- Komorbidität
- Krisenintervention
- Traumatherapie
- Mehrdimensionale Psychodynamische Traumatherapie (MPTT)
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Der Autor
PD Dr. med. Dipl.-Psych. Robert Bering ist leitender Arzt am
Zentrum für Psychotraumatologie des Alexianer Krankenhauses in
Krefeld und Dozent am Institut für Klinische Psychologie und
Psychotherapie der Universität zu Köln.
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Trauma und Entwicklung
Frühe Traumatisierungen und ihre Folgen in der Adoleszenz
Annette
Streeck-Fischer
2006, 278 Seiten, Schattauer, ISBN: 3794524411
Sie sind schwierig. Sie machen Probleme. Von Behandlung wollen sie meist nichts wissen. Therapeuten, die mit ihnen zu tun haben, sind häufig rat- und hilflos.
Die Behandlung traumatisierter Jugendlicher ist eine besondere Herausforderung für Therapeuten. Annette Streeck-Fischer, eine der renommiertesten Fachärztinnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychoanalyse in Deutschland, schärft mit ihrem Buch den Blick für die besondere Problematik und „Ausdrucksweise" traumatisierter Jugendlicher.
Stellenwert verschafft.
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Angefangen mit der Frage „Was ist normal?" beschreibt die Autorin „gesunde" und krisenhafte Adoleszenzverläufe, die Psychopathologie von Traumatisierungen in der Entwicklung, pathologische Adoleszenz sowie die wichtigsten Störungsbilder (Borderline-, Persönlichkeitsstörung, komplexe traumatische Belastungsstörung). Neben den psychischen Störungen werden auch kognitive und körperliche Beeinträchtigungen als Folgen von Traumatisierungen dargestellt. Umfassend geht Annette Streeck-Fischer auf die Therapie von Jugendlichen mit chronischen und komplexen Traumatisierungen ein. Dabei verweist sie auf die malignen Verstrickungen mit solchen Jugendlichen, auf Muster der Reinszenierung und auf therapeutische Wege zu ihrer Überwindung.
Prägnant, anschaulich und oftmals kritisch vermittelt die Autorin ihr fundiertes Wissen. Das Ergebnis ist ein hochaktuelles Praxisbuch, das der Adoleszenz in Psychiatrie und Psychoanalyse den notwendigen Stellenwert verschafft.
Essentials:
- erste umfassende Beschreibung der Diagnostik und Therapie von Traumapatienten in der Adoleszenz
- verständlich, anschaulich und praxisorientiert geschrieben, mit zahlreichen Kasuistiken
- unverzichtbar für alle Kinder- und Jugendpsychiater, Kinderpsychotherapeuten und Traumatherapeuten
Die Autorin
Dr. med. Annette Streeck-Fischer, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytikerin (DPG, DGPT)
Chefärztin der Abteilung Klinische Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen, Akademisches Lehrkrankenhaus Tiefenbrunn
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Trauma
Folgen erkennen, überwinden und an ihnen wachsen
Luise
Reddemann, Cornelia Dehner-Rau
2003, 162 Seiten, Trias, ISBN: 383043345X
Herzrasen, Panikanfälle, Sucht oder Selbstverletzung: Viele Beschwerden gründen in extrem belastenden seelischen Erfahrungen. Sie vermuten, dass Sie - akut oder schon lange - betroffen sind? Dann finden Sie hier einen Begleiter zur sicheren Diagnose und zu den wirksamen Therapien.
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Nach einem Trauma wollen Sie sich wieder geborgen fühlen und die Erinnerungen hinter sich lassen. Die gezielten Methoden der modernen Trauma-Therapie helfen Ihnen dabei. Körperübungen und Imaginationen stärken Ihren Körper und Ihre Seele - Sie entdecken neues Zutrauen. Die Autorinnen wissen: Menschen verfügen über erstaunliche Kräfte der Heilung und der Regeneration. Mit Geschichten und Übungen kommen Sie Ihren eigenen Stärken auf die Spur. Sie helfen Ihnen, wieder gesund zu werden und gesund zu bleiben. Die
AutorinnenDr. med. Luise Reddemann leitete lange Jahre die Klinik für
Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin am Johannes-Krankenhaus in
Bielefeld. Sie ist eine der Pionierinnen der Traumatherapie in Deutschland.
Dr.
med. Cornelia Dehner-Rau arbeitet seit 2001 als Ärztin an der Klinik für
Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin am Johannes-Krankenhaus.
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Verletzte Seelen
Möglichkeiten
und Perspektiven einer historischen Traumaforschung
Günter
H. Seidler, Wolfgang U. Eckart (Hg.)
2005, 314 Seiten, Psychosozial, ISBN
3898064069
Wie wird eine Kultur durch Traumatisierungen beeinflusst und wie reagiert sie auf Traumatisierungen und auf Traumatisierte? Neben kollektiven Traumata darf auch das individuelle Trauma nicht losgelöst vom kulturellen und gesellschaftlichen Kontext gesehen werden.
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Die Psychotraumatologie ist dabei, eine eigene Fachdisziplin zu werden. Zu
Krankheitsbildern und zu Therapieverfahren liegen bereits klinisch erprobte
Konstrukte und Ansätze vor. Es wird aber immer deutlicher, dass die
Psychotraumatologie jenseits ihrer klinischen Anwendbarkeit eine historisch und
kulturtheoretisch relevante Perspektive darstellt. Wenn in der
Psychotraumatologie die Folgen von Gewaltereignissen auf den menschlichen
Organismus thematisiert werden, stellt sich sehr bald die Frage nach den Folgen
von Gewalterfahrungen für kulturelle Phänomene, wie Werteorientierungen, aber
auch für die Folgen sozialer Einrichtungen, wie Bildungssysteme,
Versicherungssysteme, Gesundheitsversorgungssysteme, politische Strukturen usw.
Das Buch bietet eine interessante, weiterführende Zusammenfassung der neuesten
Überlegungen und Ergebnisse auf dem Gebiet der Psychotraumatologie.
Die Autoren
Günter H. Seidler, Privatdozent Dr. med., Leitender Oberarzt der
Abteilung Psychosomatik der Psychosomatischen Universitätsklinik
Heidelberg, ist Arzt für Neurologie und Psychiatrie sowie Arzt für
Psychotherapeutische Medizin, Kontroll- und Lehranalytiker,
Gruppenlehranalytiker und EMDR-Therapeut.
Wolfgang U. Eckart, geb. 1952, ist Professor für Geschichte der
Medizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Lehrstuhl für
Geschichte der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover;
seit 1992 Ordinarius für Geschichte der Medizin in Heidelberg.
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Das Gutachten des Sachverständigen
Rechtsgrundlagen - Fragestellungen - Gliederung - Rationalisierung
Berndt Zuschlag
2002, 319 Seiten, Walter, ISBN 3801712370
Das Buch bietet eine umfassende Einführung in die komplexe Gutachten-Thematik und erleichtert insbesondere dem Einsteiger das Erstellen und Auswerten von Gutachten.
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Erfahrenen Gutachtern bietet das Buch zahlreiche Anregungen, wie sie künftig ihre Gutachten noch rationeller und mit hoher Überzeugungskraft gestalten können. Mit dieser zweiten, überarbeiteten und ergänzten Auflage erhalten nicht nur Psychologen, sondern auch Sachverständige anderer Fachrichtungen praxisorientierte Informationen zu folgenden Themen: Rechtliche Stellung von Sachverständigen und Gutachter-Kompetenz, zweckmäßige Gutachtengliederung, Gestaltung von Gutachten - Form und Inhalt, grundsätzliche Anforderungen an Gutachten und Qualitäts-Kriterien, Vermeidung häufig auftretender Gutachtenmängel und -fehler, rationelle Abwicklung von Gutachtenaufträgen, Abrechnung von Gutachten.
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Psychologische Gutachten schreiben und beurteilen
Karl Westhoff, Marie-Luise Kluck
2003, Springer, ISBN 3540443029
Die Autoren stellen Schritt für Schritt - auch für Nichtpsychologen verständlich - dar, wie ein psychologisches Gutachten aufgebaut sein muss.
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Bewährt haben sich die eignungsdiagnostischen und familienrechtlichen Fallbeispiele. Die Neuauflage wurde um ein strafrechtliches Gutachten ergänzt. Welche Richtlinien gibt es? In der 4. Auflage entspricht das gutachterliche Vorgehen den von den deutschen Psychologenvereinigungen verabschiedeten "Richtlinien zur Erstellung psychologischer Gutachten". Die von Karl Westhoff mitgestalteten Richtlinien der
"European Association of Psychological
Assessment" werden ebenfalls ausführlich erläutert. Wie beurteile ich ein Gutachten? Nicht nur Psychologen, sondern auch andere Fachleute und Laien müssen sich mit psychologischen Gutachten
auseinandersetzen. Checklisten ermöglichen auch Nichtpsychologen die Beurteilung psychologischer Gutachten. Kasten: Neu in der 4. Auflage:- Jetzt nach den "Richtlinien zur Erstellung psychologischer Gutachten" der deutschen Psychologenvereinigungen- Zusätzlich: Strafrechtliches Beispielgutachten.
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Psychiatrische Begutachtung
Ulrich Venzlaff, Klaus Foerster
2004, 670 Seiten, Urban & Fischer, ISBN 3437229001
Dieses Standardwerk
ist seit fast 20 Jahren das Referenzwerk für psychiatrische Begutachtung im deutschsprachigen Raum: Klar gegliedert, gründlich, umfassend und aktuell.
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Viele Fallbeispiele und Diskussion (straf-)rechtlicher Entscheidungen inkl. Gesetzesgrundlagen stellen besonders schwierige Fälle klar dar. Die nötige Portion medizinisches Hintergrundwissen rundet die Darstellung ab.
Neu in der 4. Auflage: -Sexuelle Grenzverletzungen im therapeutischen Rahmen -Therapie im psychiatrischen Maßregelvollzug -Begutachtung der Glaubhaftigkeit -Begutachtung von Asylbewerbern -Begutachtung im Rahmen der Unterbringungsgesetze der Länder -Deutliche Erweiterung der Begutachtung von Jugendlichen und Heranwachsenden: Straf-, Zivil- und Sozialrechtliche Aspekte.
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Sozialmedizinische Begutachtung für die gesetzliche Rentenversicherung
Frankfurt Verband deutscher Rentenversicherungsträger
2003, Springer, ISBN 3540012966
Für sachgerechte Entscheidungen der Rentenversicherungsträger im Rehabilitations- und Rentenverfahren ist die sozialmedizinische Begutachtung von wesentlicher Bedeutung.
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Hauptmerkmal der gutachterlichen Tätigkeit ist, die hierfür zugrunde liegenden Sachverhalte zu erheben und - unter besonderer Berücksichtigung der Gegebenheiten des Einzelfalles - sozialmedizinisch zu werten und einzuordnen. Eine qualifizierte Beurteilung der Auswirkung sich abzeichnender
bzw. bereits manifester Gesundheitsstörungen auf die Erwerbsfähigkeit von Versicherten ist für das
Leistungsgeschehen von besonderer Bedeutung.
Das vorliegende Buch zielt vor allem darauf ab, die Qualität der sozialmedizinischen Begutachtung zu fördern und eine Gleichbehandlung der Versicherten durch einheitliche medizinische Beurteilungskriterien zu gewährleisten. Es ist damit ein unverzichtbares Nachschlagewerk für ärztliche Gutachter der gesetzlichen Rentenversicherung und andere Zweige der Sozialversicherung und Berufsgenossenschaften. Auch Juristen und Verwaltungsangehörigen wird es eine Orientierungshilfe sein.
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Familienpsychologische Gutachten
Rechtliche Vorgaben und sachverständiges Vorgehen
Joseph Salzgeber
2001, 440 Seiten, C.H. Beck, ISBN 3406474497 Dieses
Buch richtet sich sowohl an Psychologen, die als
Gutachter auf dem Gebiet des Familienrechts tätig sind,
als auch an Richter und Rechtsanwälte, insbesondere
Fachanwälte für Familienrecht.
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Den Psychologen werden die notwendigen gesetzlichen Grundlagen
und die richterlichen Vorgaben für die Erstellung der Gutachten
ausführlich und verständlich dargestellt sowie das
sachverständige Vorgehen aus psychologischer Sicht beschrieben.
Den Richtern und Rechtsanwälten wird das nötige Wissen
vermittelt, um die Gutachten nachvollziehen und das Vorgehen des
Sachverständigen einordnen zu können.
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Glaubhaftigkeit der Zeugenaussage
Theorie und Praxis der forensisch-psychologischen Begutachtung
Luise Greuel, Susanne Offe, Agnes Fabian
1998, 332 Seiten, BeltzPVU, ISBN 3621273980
Psychologische Gutachten zur Glaubhaftigkeit von Zeugen gewinnen in der Gerichtspraxis zunehmend an Bedeutung. Differenzierte Beweisfragestellungen und komplexe Fallkonstellationen fordern eine kontinuierliche Verfeinerung der diagnostischen Vorgehensweise und Urteilsbildung.
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Neben den theoretischen und methodischen Grundlagen wird das konkrete Vorgehen bei der Erstellung von Gutachten dargestellt. Fallbeispiele illustrieren die einzelnen Phasen der Glaubhaftigkeitsdiagnostik. Spezifische Problemstellungen werden eingehend und praxisbezogen erörtert (nicht-sprachliche Verfahren, Beurteilung von nicht-deutschsprachigen Zeugen, geschlechtsspezifische Aspekte der Begutachtung, etc.).
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Begutachtung psychisch
reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren
Haenel,
Wenk-Ansohn (Hrsg.)
2005, 298 Seiten, Beltz PVU, ISBN 3621275711
Standards für fachgerechte Gutachten der bundesweiten Arbeitsgruppe SBPM
("Standards zur Begutachtung psychisch traumatisierter Menschen in
aufenthaltsrechtlichen Verfahren") sind Inhalt des Vorliegenden Buchs,
das die Grundlage der gleichnamigen "Kurricularen Fortbildung" der
Bundesärztekammer ist.
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Vermehrt benötigen Verwaltungsgerichte Gutachten, um
klinische Fragestellungen abzuklären und Angaben
über Folter- und Bürgerkriegsfolgen in
aufenthaltsrechtlichen Verfahren zu prüfen.
Gutachter sollten vertraut sein mit traumaspezifischen
Gedächtnisprozessen, Beziehungsaspekten und Komorbiditäten. Sie sollten
"echte" von "vorgetäuschten" psychischen Symptomen
unterscheiden können, geübt sein in der Befunderhebung mit Hilfe von
Dolmetschern und Informationen über politisch-kulturelle Hintergründe des
Herkunftslandes sowie des deutschen Asyl- und Ausländerrechts haben.
Anhand von Kasuistiken und zwei Mustergutachten gibt das Buch die
grundlegenen Standards für diese verantwortungsvolle Aufgabe an die
Hand.
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Traumatisierte Flüchtlinge
Wie glaubhaft sind ihre Aussagen?
Angelika Birck
2002, 160 Seiten, Asanger, ISBN 3893343768
Die meisten Asylanträge scheitern daran, dass die Antragsteller aufgrund mangelnder Detailliertheit und aufgrund von Widersprüchen für nicht glaubwürdig gehalten werden.
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Die Autorin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin (BZFO), thematisiert in der von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur finanzierten Studie u.a.
- die Schwierigkeiten der Kommunikation bei unterschiedlicher kultureller Zugehörigkeit in der Beurteilungssituation
- den Zusammenhang von Traumatisierung bzw. körperlicher Folter und Gedächtnisstörungen
- posttraumatische Störungen und die Unterscheidung von "echten" und "vorgetäuschten" psychischen Symptomen und Erkrankungen
- verschiedene aussagepsychologische Kriterien der Überprüfung der Glaubhaftigkeit von Aussagen.
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Die Angst fährt immer mit...
Wie Lokführer traumatisierende Schienenunfälle bewältigen
Doris Denis
2004, 280 Seiten, Asanger, ISBN 3893344233
Suizid auf Schienen endet in ca. der Hälfte der Fälle mit gravierenden Schädigungen oder Verstümmelungen der Suizidenten, nicht jedoch mit deren Tod. Statistisch gesehen überfährt jeder Zugführer in seinem Berufsleben mindestens einmal einen Menschen mit seiner U-, S- oder Eisenbahn.
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Nicht nur die posttraumatische Symptomatik bzw. die Folgestörungen für die betroffenen Zugführer der Berliner U-Bahn, sondern vor allem die Bewältigung ihrer traumatischen Erlebnisse sowie Wünsche nach Unterstützung stehen im Mittelpunkt dieser empirischen Studie. Die Autorin zeigt ferner auf, welche Hilfestellung die Betroffenen vom Arbeitgeber und von medizinischen Einrichtungen erhalten haben und welche sie sich gewünscht hätten.
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Traumabearbeitung und -integration in psychoanalytischen Langzeitbehandlungen
Rosemarie Barwinski Fäh
2005, 360 Seiten, Asanger, ISBN 3-89334-425-X
Die Verarbeitung von traumatisierenden Erfahrungen geschieht nicht ohne Veränderungen in der psychischen Struktur des Patienten. Um diesen Prozess zu erklären, faßt die Autorin psychotraumatologische Konzepte und Modelle zu einem
"Trauma-Integrationsmodell" zusammen.
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Das Modell bildet den heuristischen Bezugsrahmen zur vergleichenden
Untersuchung von Behandlungssequenzen aus drei analytischen
Langzeitbehandlungen von traumatisierten Patienten. Durch den
Vergleich wird es möglich, phasenspezifische Veränderungsprozesse
abzubilden und eine traumaspezifische Dynamik von einer
Konfliktdynamik zu unterscheiden, die für die Behandlung
neurotischer Störungen typisch ist. Die Ergebnisse zeigen, wie in
den Behandlungsphasen therapeutisch vorzugehen ist.
Aus der Reihe Psychotraumatologie und Psychotherapie - Einzelfallstudie und Fallvergleich auf der Grundlage psychotraumatologischer Konzepte und Modelle, mit einem Vorwort von Leon Wurmser.
Die Autorin
Rosemarie
Barwinski Fäh; PD Dr. phil., Psychoanalytikerin (Psychologin FSP,
Psychotherapeutin SPV), Lehrbeauftragte der Universität zu Köln und in
freier Praxis als Psychoanalytikerin tätig. Forschungsschwerpunkte:
psychoanalytische Prozessforschung, allgemeine und spezielle
Psychotraumatologie.
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Ist die Burnout-Forschung
ausgebrannt?
Eine wissenschaftssoziologische und kulturanthropologische Kritik der internationalen Burnout-Forschung.
Ina Rösing
2003, 333 Seiten, Asanger, ISBN 3893344098
Ausgebrannte Menschen leiden und brauchen Hilfe. Obwohl die
wissenschaftliche Forschung zu Burnout umfangreich,
international und hoch spezialisiert ist, trägt sie zum
praktischen Problem der Linderung von Burnout kaum etwas bei.
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Prof. Dr. Ina Rösing ist Direktorin der Abteilung Kulturanthropologie der Universität Ulm.
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Kraft in der Dehnung
Ein Praxisbuch bei Stress, Dauerbelastung und Trauma
Kurt Mosetter, Reiner Mosetter
2003, 160, Walter, ISBN 3530401463
Die neue Übungsmethode zur Auflösung körperlicher und seelischer Spannungszustände.
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Der praktische Ratgeber zur Tiefenmuskelentspannung bei Traumata und anderen schweren seelischen Belastungen hilft, die körperlichen Folgen zu beheben und das gesamte Empfinden zu verbessern. Traumata und Dauerkränkungen hinterlassen nicht nur Wunden in der Seele, sie bringen auch unseren Körper aus dem Lot - in massiven Muskelanspannungen, chronischen Muskelschmerzen, ja eingeschränkter Freiheit der Bewegung.
Dieses Praxisbuch zeigt in einfachen und sanften Übungen für zu Hause, wie die Langzeitfolgen von traumatischen Erfahrungen, von chronischer Dauerbelastung und Stress behoben werden können. Durch die erstmals für dieses Buch entwickelten und auch in Abbildungen anschaulich dargestellten Übungen und die gezielte Behandlung von Muskelansätzen durch Druckpunktstimulation gelingt es, erhöhte Daueranspannungen zu beheben, Schmerzentlastung herbeizuführen und das körperliche und seelische Befinden auch langfristig entscheidend zu verbessern.
Kurt Mosetter ist Arzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis in Konstanz. Er führt seit Jahren gemeinsam mit Reiner Mosetter regelmäßig Seminare für Fachleute und Laien über neuromuskuläre Tiefenentspannung (Myoreflextherapie) und ihre praktische Anwendung durch. Reiner Mosetter studierte Germanistik und Philosophie, ist Trainer und Berater für Myoreflextherapie und arbeitet gemeinsam mit Kurt Mosetter wissenschaftlich eng mit Prof. Fischer zusammen.
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Interkulturelles Training
Trainingsmaterial
zur Förderung interkultureller Kompetenzen in der Arbeit
Christel
Kumbruck, Wibke Derboven
2004, 216 Seiten, Springer, ISBN 3540212744
Interkulturelle Kompetenz – zunehmend wichtig in unserer globalisierten Arbeitswelt und multikulturellen Gesellschaft - ist erlernbar. Kumbruck und Derboven haben das vorliegende interkulturelle Training konzipiert und erfolgreich durchgeführt.
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Das Training besteht aus fünf Modulen,
einheitlich aufgebaut mit Überblick, Zeitplan, Input-Folien,
Moderationsanleitungen und Arbeitsblättern: Kultur, Kommunikation, Diversität,
Kooperation, Organisation und Führung sowie Perspektivenwechsel.
Die Teilnehmer lernen von ihren unterschiedlichen kulturelle Wurzeln und
interkulturellen Erfahrungen. Übungen und Spiele bieten die Möglichkeit,
Neues zu erleben.
Geschrieben für:
Arbeits- und Organisationspsychologen, Personalpsychologen, Führungskräfte, Personaltrainer
Schlagworte:
- Auslandsaufenthalt
- Kommunikation
- Kulturelle Unterschiede
- Organisationspsychologie
- Personalentwicklung
- Training
- Weiterbildung
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Sexueller Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung
Erkennung,
Therapie und Prävention der Folgen früher
Stresserfahrungen
Ulrich T. Egle, Sven O. Hoffmann, Peter Joraschky
2004, 816 Seiten, Schattauer, ISBN 3794523148
Sexueller Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern mit ihren oft verheerenden Folgen im Erwachsenenalter sind emotional hoch besetzte Themen. Ihre Diskussion oszilliert zwischen Überbewertung und Verleugnung. In der Polarität von Instrumentalisierung, Bagatellisierung und Politisierung, von Idealisierung der Opfer und Dämonisierung der Täter folgt das Buch dem nüchternen Pfad der Erkenntnis, leistet eine sachliche Bestandsaufnahme und sammelt, was heute über die Rolle dieser Faktoren für die Entstehung späterer Krankheiten bekannt und gesichert ist.
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Auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Studien geben die
Autoren aus psychiatrischer, schulenübergreifend
psychotherapeutischer, psychosomatischer und psychodynamischer
Sicht eine differenzierte Darstellung der Krankheitsbilder, von
Therapie, Prävention und Begutachtung schwer traumatisierter
Patienten sowie der Täter selbst. Die zahlreichen anschaulichen
Fallbeispiele lassen ein praxisorientiertes Fachbuch entstehen.
Das in zwei hohen Auflagen bewährte Konzept wird nun auch in
der dritten, vollständig aktualisierten und erweiterten
Auflage dieses auch international einzigartigen Handbuchs
fortgeführt. In neuen Beiträgen werden die zunehmend besser
erforschten psychobiologischen Zusammenhänge (zentrale
Stressverarbeitung, brain imaging), die Relevanz von
Ein-Eltern-Familien für das Einwirken früher Stresserfahrungen
sowie Probleme der Begutachtung sexueller Missbrauchserfahrungen
bei retrospektiver Beschuldigung im Erwachsenenalter
abgehandelt. Eine besondere Ausweitung erfährt das Buch auch
hinsichtlich der heutigen Möglichkeiten präventiver Maßnahmen
und Interventionen. Ein weiterer neuer Abschnitt beschäftigt
sich mit den wissenschaftlichen Methoden der Erfassung sowie den
Problemen einer validen retrospektiven Erhebung früher
Stresseinwirkungen.
Essentials:
- Fundiertes, praxisorientiertes Fachbuch
- Differenzierte Darstellung durch ausgewiesene Experten aus Forschung und Klinik
- Vollständig aktualisierte und stark erweiterte Auflage mit den neuesten Forschungsergebnissen
Geschrieben für:
Psychiater, Psychosomatiker, ärztliche/psychologische Psychotherapeuten, klinische Psychologen, Gynäkologen, Pädiater, Sozialarbeiter und -pädagogen, Juristen, Forensiker, Gutachter
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Dissoziative Bewusstseinsstörungen.
Theorie,
Symptomatik, Therapie
Annegret
Eckhardt-Henn, Sven O. Hoffmann
2004, 480 Seiten, Schattauer, ISBN 3794522036
Das Buch gibt einen Überblick über das Spektrum der dissoziativen Bewusstseinsstörungen, die im Zusammenhang mit der Traumaforschung wieder hoch aktuell sind.
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Neben theoretischen Hintergründen (u.a. Begriffsgeschichte und -entwicklung, Dissoziation und Traum, Dissoziation und Epilepsie, kognitionsbiologische Aspekte, Dissoziation und Gedächtnis, Somatoforme Dissoziation, Dissoziation und Persönlichkeitsentwicklung, u.a.) werden die verschiedenen Störungsbilder (Amnesien, Depersonalisation, dissoziative Anfälle,
Fugue, Trancezustände und Dissoziative Identitätsstörung ('Multiple Persönlichkeit') ausführlich beschrieben. Ätiologische Modelle (von der Neurobiologie bis zur Psychodynamik) werden vorgestellt und diskutiert. Ausführlich gehen die Autoren auf Fragen der Diagnostik und Klassifikation ein und stellen aktuelle Therapieansätze dar. In einem abschließenden Kapitel werden die gegenwärtigen Kontroversen zum Thema und schließlich die Forschungsperspektiven aufgezeigt.
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Diagnose und Behandlung der Dissoziativen
Identitätsstörung
Ein
Handbuch
Frank
W. Putnam
2003, 408 Seiten, Junfermann, ISBN 3873874903
Aus der Reihe >>Konzepte der Psychotraumatologie<< Herausgegeben von Arne Hofmann, Luise Reddemann, Ursula Gast
Klinischen Psychologen, die mit der Aufgabe der Behandlung dissoziativer Störungen konfrontiert wurden, stand lange kein grundlegendes und zugleich umfassendes Lehrbuch und Nachschlagewerk zur Verfügung. In diesem (1989 im Original erschienenen und nach wie vor aktuellen) Buch wurde erstmals die Behandlung dieser komplexen Störung auf umfassende Weise dargestellt.
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Jeder Behandlungsschritt, vom Erstgespräch über das Krisen-Management bis hin zur abschließenden post-integrativen Behandlung wird systematisch beschrieben, wobei detaillierte Anweisungen für die Anwendung bestimmter diagnostischer und therapeutischer Techniken und Beispiele für deren klinische Anwendung einbezogen werden. Durch seine ausführliche Beschreibung der Behandlung dissoziativer Störungen und seine zahlreichen Literaturhinweise ist das Buch sowohl für praktizierende Kliniker als auch für Studierende eine wertvolle Hilfe.
"Eines meiner Ziele ist es, die DIS zu entmystifizieren und dieser Störung die ihr im historischen Kontext zukommende zentrale Stellung einzuräumen, die entscheidend zur Entwicklung einer dynamischen Psychiatrie und der psychologischen Wissenschaft beigetragen hat. Die DIS ist ein Experiment der Natur, das uns Erkenntnisse über das Spektrum menschlicher Möglichkeiten erschließt, und ein Fenster zu den psychobiologischen Beziehungen zwischen psychischen und körperlichen Zuständen. Die Behandlung von DIS ist eine natürliche Erweiterung der Kunst der Psychotherapie und vermag uns viel darüber zu lehren, wie die >>Redetherapien<< heilen." - Frank W. Putnam. Ein ausführlicheres Bild von diesem Buch können sich die Leser durch die Leseproben auf der Verlags-Website machen.
Über den Autor
Frank W. Putnam war viele Jahre Leiter der Abteilung für Dissoziative Störungen des Laboratory of Developmental Psychology, am National Institute of Mental Health in Bethesda, Maryland. Er war Mitglied der DSM-IV Work Group on Dissociative Disorders sowie des Komitees, das mit der Revision des DSM-III beauftragt wurde. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Mayerson Center for Safe and Healthy Children in Cincinnati und hat Bücher und zahlreiche Zeitschriftenaufsätze zur Thematik der Dissoziativen Identitätsstörung veröffentlicht.
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Traumatic Stress
Grundlagen
und Behandlungsansätze
Bessel
A. van der Kolk, Alexander C. McFarlane, Lars Weisaeth
2000, 599 Seiten, Junfermann, ISBN 3873873842
Seit seinem lang erwarteten Erscheinen im Jahre 1996 ist das Buch von van der Kolk, McFarlane und Weisaeth in den USA zum klassischen Handbuch im Bereich der Forschung und Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen geworden ("The Bible"), an dem die international führenden Spezialisten für Traumaforschung und der Therapie von Traumatisierungen und posttraumatischen Belastungsstörungen mitgearbeitet haben.
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Die deutsche Ausgabe stellt für alle am Thema Interessierten und in unterschiedlichen Arbeitskontexten mit traumatisierten Menschen sowie mit posttraumatischen Belastungsstörungen arbeitenden BehandlerInnen eine Fülle hilfreicher Hintergrundinformationen und Behandlungsmöglichkeiten unterschiedlicher Orientierungen bereit.
Mit seinem umfassenden Material zeigt das Buch, wie unsicher die Forschungslage noch ist, wie wenig abgesichert manche Behandlungsstrategien aufgrund kaum vorhandener Belege für ihre Wirksamkeit sind und bietet auf der Grundlage des aktuellen Wissensstandes vielfältige Ansätze und Anregungen für die Behandlungspraxis und ihre Weiterentwicklung. Beeindruckend ist die breite Perspektive, die die Themen "kollektiver "Traumatisierungen" und geschichtliche Dimensionen genauso abdeckt wie Fragen differenzierter Traumadiagnostik und der Psychophysiologie traumatischer Belastungsstörungen. Dieses Buch konfrontiert mit fundierten theoretischen und methodischen Konzepten, die besonders auch tradierte
Vorstellungen der psychotherapeutischen Schulen in Frage stellen und neue Modelle vorlegen. Kein anderes Werk in diesem Bereich stellt hierzu das verfügbare Wissen so umfassend dar.
Als Herausgeber der deutschen Ausgabe begleiten Prof. Dr. Hilarion Petzold sowie Prof. Dr. Michael Märtens das Werk.
Über die Autoren
Bessel A. van der Kolk, M.D., ist Direktor des Traumazentrums am Human Resources Institute Hospital in Brookline, Massachusetts, Professor für Psychiatrie an der Harvard Medical School sowie einer der weltweit angesehensten und gefragtesten Traumaforscher. Alexander C. McFarlane, M.D., ist Professor für Psychiatrie an der University of Adelaide und Leiter des Department of Psychiatry am Queen Elizabeth Hospital in Südaustralien. Lars Weisaeth, M.D., Ph.D., ist Professor für Psychiatrie an der Universität von Oslo, Norwegen, sowie ständiger Berater der UNO und anderer internationaler Organisationen.
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Frauen in Kosova
Lebensgeschichten
aus Krieg und Wiederaufbau
Elisabeth
Kaestli
2001, 190 Seiten, Limmat, ISBN 3857913584
Auf ihren Reisen durch das kriegsversehrte Kosovo begegnete die Schweizer Journalistin Elisabeth Kaestli immer wieder engagierten Frauen, deren Lebensmut sie beeindruckte und faszinierte. Viele dieser Kosovo-Albanerinnen hatten ihr Schicksal in die eigene Hand genommen und setzten sich unter schwierigsten Bedingungen für ihre Landsleute ein. Nach Kriegsende versuchten die Frauen den Alltag wieder lebbar und die Gemeinschaft wieder funktionsfähig zu machen. Unter ihrer tatkräftigen Regie entstanden Selbsthilfeprojekte für Witwen, Spielgruppen für Waisenkinder, Beratungsstellen und vieles mehr. Andere begleiten wichtige Positionen in der UNO-Übergangsverwaltung oder helfen beim Wiederaufbau des Gesundheits- und Schulwesens.
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In 15 einfühlsamen und bewegenden Porträts zeigt Elisabeth
Kaestli, wie Frauen den Nachkriegsalltag im Kosovo bewältigen:
da ist Igballe Rogova, die Gründerin und Vorsitzende der
Frauenorganisation Morat Qiriazi. Da ist Latife Neziri, die als
eine der ersten Kosovo-Albanerinnen in die Polizei eingetreten
ist, oder die Dichterin Flora Brovina, die sich für die
Freilassung politischer Gefangener einsetzt. Doch so sehr sich
ihre individuellen Biografien auch unterscheiden mögen, eines
haben alle Frauen gemeinsam: die prägende Erfahrung jahrelanger
Repression, von Krieg und Vertreibung.
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Kausale Psychotherapie
Manual zur ätiologieorientierten Behandlung psychotraumatischer und neurotischer Störungen
Gottfried
Fischer
2007, 653 Seiten, Asanger, ISBN 3893344357
Dieses Psychotherapiemanual variiert den therapeutischen Interventionsstil nach der Ätiologie psychischer Störungsbilder. Für Psychotrauma als eine unter mehreren Ätiologien wurde das Manual zur "Mehrdimensionalen Psychodynamischen Traumatherapie" (MPTT) aktualisiert und in das Rahmenkonzept, die "Psychodynamisch-Dialektische Psychotherapie" (PDP), eingearbeitet.
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Technisch können psychodynamische Prinzipien der Therapieplanung und Beziehungsgestaltung mit verhaltenstherapeutischen Elementen kombiniert werden (psychodynamisch-behaviorales Vorgehen). So verbindet dieser innovative Ansatz die Vorzüge systematischer Traumatherapie mit einem umfassenden Planungskonzept, das auf das Spektrum ätiologischer Einflüsse und Persönlichkeitsbilder abgestimmt ist. Therapieplanung, Eigensupervision und Evaluation werden durch ein computergestütztes Dokumentationssystem (www.koedops.de) erleichtert, das mit einer Druck- und Exportfunktion für Therapieanträge und -berichte ausgestattet ist.
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Trauma und Justiz
Juristische Grundlagen für Psychotherapeuten - psychotherapeutische Grundlagen für Juristen
Kirsten Stang, Ulrich Sachsse
2007, 216 Seiten, Schattauer, ISBN 3794525671
Alle Psychotherapeutinnen und -therapeuten, die Opfer von Gewalttaten behandeln, werden über kurz oder lang mit den juristischen Implikationen und Konsequenzen dieser Tatbestände konfrontiert. Und für alle Juristinnen und Juristen, die sich damit befassen, sind psychotherapeutische Aspekte im Verfahren bedeutsam. Beide Berufsgruppen sind in ihrer Sozialisation in völlig unterschiedlichen Denkstrukturen ausgebildet worden. Und beide müssen sich verstehen. Ziel dieses Buches ist es, Psychotherapeuten mit den juristischen Basics auszustatten, sodass sie ihren Patienten fundierte Empfehlungen geben können, ob eine Anzeige sinnvoll und Erfolg versprechend ist.
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Gerichtsprozesse können die Bewältigung eines Traumas sehr fördern, können sich aber auch retraumatisierend auf die Opfer auswirken. Ein genaues Abwägen ist deshalb oberstes Gebot, und hierfür sind die Kenntnisse um die juristischen Grundlagen eine wichtige Voraussetzung. Immer geht es auch um Fragen wie Gutachten, Zeugenaussagen von Therapeuten, Akteneinsicht und Kooperation. Dabei ist wichtig zu verstehen: Gerichtsprozesse sind keine Ergänzung der Psychotherapie mit anderen Mitteln, und Psychotherapie ist kein Organ der juristischen Wahrheitsfindung. Ist die Entscheidung für eine Anzeige gefallen, gibt dieses Buch auch wichtige Hilfestellungen für die weitere psychotherapeutische Betreuung während des Strafverfahrens und danach.
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ZPPM - Zeitschrift für Psychotraumatologie und Psychologische Medizin
ZPPM stellt sich die Aufgabe, Erkenntnisse der Psychotraumatologie in Disziplinen und Praxisfeldern zu verankern, die zusammenfassend als Disziplinen einer Psychologischen Medizin bezeichnet werden.
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Angestrebt wird ein breiter interdisziplinärer Dialog, um den Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden, da Katastrophen, Unfälle, Kriege und Gewalttaten - Vorfälle die oft zu psychischer Traumatisierung führen - die Bevölkerung zunehmend verunsichern. Psychotraumatologie lässt sich, analog zur somatischen Traumatologie (von altgr. trauma = Verletzung), als Lehre von seelischen Verletzungen in Prävention, Behandlung und Rehabilitation umschreiben.
Diese neue wissenschaftliche Disziplin existiert in Deutschland seit gut 10 Jahren und ist in Fachwelt und Öffentlichkeit seither auf breites Interesse gestoßen. Aber nur in einem breiten interdisziplinären Dialog lässt sich erreichen, dass Erkenntnisse der Psychotraumatologie zum festen Bestandteil der für die Gesundheitsversorgung relevanten Bereiche von Psychologie, Medizin und Sozialarbeit werden: von Klinischer und Medizinischer Psychologie, von Medizinischer Soziologie und Sozialmedizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Neuropsychologie, Psychosomatik, Psychoanalyse und Verhaltensmedizin, von Notfallmedizin, -psychologie und -seelsorge, von Krankenpflege und Rettungsdiensten sowie im Krisen- und Risikomanagement im Industriebetrieb.
Diese Zeitschrift können Sie hier abonnieren: www.asanger.de
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