Fortbildungen

Fortbildungen und Seminare im Kontext der Psychotraumatologie

Über unser Fortbildungsangebot und Seminare zu bestimmten Themenkomplexen, sowie die unserer Kooperationspartner, können Sie sich an dieser Stelle regelmäßig informieren.

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Seminar: "Trauma und Trauer"

Dienstag, 09.11.2010 bis Mittwoch, 10.11.2010, 09:00

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter sozialer Dienste (Jugendämter, Beratungsstellen), die mit traumatisierten und trauernden Kindern/Jugendlichen und deren Angehörigen konfrontiert sind. Tod, Trauer und Trauma sind Themen, die nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch ihre Umgebung zutiefst verunsichern. Die durch das Unfassbare ausgelösten Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit übertragen sich insbesondere in der Akutsituation auf die helfenden und unterstützenden Systeme.

Aber auch wenn Tod und Trauma schon länger zurückliegen, so sind sie oft prägend für die Entwicklung der Kinder/Jugendlichen. Viele psychische Probleme haben ihren Ursprung in einer frühen Verlusterfahrung oder in einem zugrundeliegenden Trauma.

Das Seminar vermittelt zielgerichtet Grundlagen der Psychotraumatologie und des Trauerprozesses, versucht Berührungsängste abzubauen und erste konkrete Handlungschritte zu vermitteln.

Was ist ein Trauma?
Was ist Trauer?
Wie können sich traumatische Erfahrungen im Trauerprozess auswirken?
Wie kann ich auf einen Trauernden zugehen?
Was sind typische Trauerreaktionen von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen?
Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Betreuer, wenn sie mit Trauernden / Traumatisierten zu tun haben?

Das Seminar ist praxisnah ausgerichtet.

Referenten:

Dipl.-Psych. Thomas Weber, Geschäftsführer der TTC, Leiter der psychologischen Nachsorge für die gesetzlichen Unfallkassen nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden.

Hanne Shah, Trauerbegleiterin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, führt seit 5 Jahren Fortbildungen zum Thema Trauer an Schulen in Baden-Würtemberg durch, integriert im Nachsorgekonzept nach dem Amoklauf in Winnenden.

Kosten: 250,00 Euro  (incl. MwSt)
In den Kursgebühren sind Seminarunterlagen, Erfrischungsgetränke und Gebäck enthalten.

Die Fortbildung findet in den Räumen der TTC, Höninger Weg 115, 50969 Köln statt.
Eine Wegbeschreibung finden Sie auf dieser Homepage unter "Kontakt -Anfahrt".

Die Höchstteilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.

Bitte haben Sie Verständnis, dass das Seminar nur ab dem Erreichen einer Mindestteilnehmerzahl von 12 stattfindet.

Seminar zum Strukturellen Interdisziplinären Nachsorgekonzept (SIN)

Freitag, 19.11.2010 bis Samstag, 20.11.2010, 09:00

Sogenannte Großschadensereignisse wie Amokläufe an Schulen, Naturkatastrophen oder Massenunfälle überfordern nicht nur die unmittelbar und mittelbar Betroffenen, sondern auch die Versorgungssysteme vor Ort. In der ersten Zeit nach einem solchen Ereignis stehen in der Regel ausreichend Hilfskräfte zur Verfügung. Die mittel- und langfristige Betreuung gestaltet sich jedoch oftmals schwierig, da die vorhandenen örtlichen Strukturen durch das Ereignis über ihre Kapazität hinaus belastet werden.

Im Zuge der Nachsorge der Amokläufe in Emsdetten und Winnenden wurde daher das "Strukturelle Interdisziplinäre Nachsorgekonzept" (SIN) entwickelt, das die Nachsorge als komplexes Mosaik versteht und gestaltet. Im Rahmen der interdisziplinären Nachsorge arbeiten die verschiedensten Institutionen und Berufsgruppen Hand in Hand, um eine fachgerechte Versorgung der Betroffenen zu gewährleisten.

Das SIN-Konzept beruht auf einer Weiterentwicklung des Konzepts der "Zielgruppenorientierten Intervention zur Prävention von psychischen Langzeitfolgen" (ZGI), das im Jahr 1998 am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln im Rahmen des Kölner Opferhilfe Modellprojekts (KOM-Projekt) entwickelt und wissenschaftlich evaluiert wurde. Das ZGI wird wissenschaftlich durch das von der Europäischen Kommision geförderte Projekt EUTOPA ("European Guideline for Targetgroup Oriented Psychosocial Aftercare in Cases of Desaster"; I und II) begleitet. Alle Entwicklungen verfolgen das Ziel, die psychosoziale Nachsorge nach einer Katastrophe zu standardisieren und zu optimieren, und ein europaweites Netzwerk der Nachsorge zu bilden.

Das Konzept der Strukturellen Interdisziplinären Nachsorge wurde nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden in Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern entwickelt und durchgeführt. Neben der fachgerechten und interdisziplinären, wissenschaftlich fundierten Bestandsaufnahme und ortsnahen langfristigen psychologischen Nachbetreuung, steht eine Vernetzung und Stärkung der regionalen Ressourcen im Vordergrund des Konzepts.

Die Fortbildungsreihe richtet sich entsprechend an unterschiedlichste Berufsgruppen; zu diesem Termin vorwiegend an Psychologen, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter sowie speziell Schulsozialarbeiter.

Inhalte:
- Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung, Traumadynamik
- Einführung und Vorstellung des Konzepts
- Kölner Risikoindex (KRI)
- Psychoedukation
- Nachsorgekonzeption
- Gesprächsführung und Stabilisierung
- Arbeitsbereiche der verschiedenen Berufsgruppen in der interdisziplinären Nachsorge

Referenten:

Dipl.-Psych. Thomas Weber, Geschäftsführer der TTC, Leiter der psychologischen Nachsorge für die gesetzlichen Unfallkassen nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden.

Dipl.-Soz. Päd. André Ettl, Systemischer Supervisor, Koordinator der TTC in Winnenden.

Die Fortbildung findet in den Räumen der TTC, Höninger Weg 115, 50969 Köln statt.
Eine Wegbeschreibung finden Sie hier auf unserer Homepage unter Kontakt-Anfahrt.

Kosten: 250,00 Euro (incl. MwSt)

In den Kursgebühren sind Seminarunterlagen, Getränke und Gebäck enthalten.

Die Fortbildung findet ab dem Erreichen einer Mindestteilnehmerzahl von 12 Personen statt. Die Höchstteilnehmerzahl liegt bei 20 Personen.

Das Seminar kann im Rahmen des Curriculums "Fachpädagogin/Fachpädagoge für Psychotraumatologie" als Grundkurs angerechnet werden.

Neues Curriculum "Fachpädagogin/Fachpädagogen für Psychotraumatologie" ab Januar 2011 in Köln

Samstag, 01.01.2011

Fortbildung zur Fachpädagogin /zum Fachpädagogen für Psychotraumatologie.
Der Lehrgang richtet sich an Fachpersonen, die in ihrem Arbeitsbereich mit psychisch traumatisierten Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind: Lehrer, Schulpsychologen, Erzieher, Diplompädagogen, Sozial- oder Heilpädagogen.

Das Konzept der traumazentrierten Fachpädagogik dient speziell der Professionalisierung jener Berufsgruppen, die in pädagogischen Arbeitsfeldern tätig sind. Der Bedarf an konkreten und handlungsbezogenen Konzepten ist hier besonders groß, da MitarbeiterInnen in pädagogischen Feldern im Beratungs-Therapie-Schnittstellenbereich vor vergleichbare Probleme gestellt werden wie ihre psychotherapeutisch approbierten ärztlichen und psychologischen FachkollegInnen: Das Erkennen (die Diagnose) traumabedingter Symptome kann außerordentlich schwierig sein und die üblichen Vorgehensweisen stoßen bei vielen Traumatisierten an ihre Grenzen.

Voraussetzungen: Berufserfahrung als SozialpädagogIn, HeilpädagogIn, ErzieherIn, LehrerIn oder einer äquivalenten Ausbildung.

Neben der Vermittlung von Grundkenntnissen der Psychotraumatologie wird in der Fortbildung der Schwerpunkt auf das Erkennen psychotraumatischer Symptome im Kindes- und Jugendalter gelegt. Es werden traumaspezifisch modifizierte Interventionsmöglichkeiten und Techniken der Beratung geübt.

Das Curriculum umfasst 84 Unterrichtseinheiten und wird in sieben zweitägigen Seminaren durchgeführt. Das erste Modul kann auch als einzelner Grundlagenkurs gebucht werden.

Die Zertifizierung erfolgt in Deutschland durch das Deutsche Institut für Psychotraumatologie, DIPT e.V.

Bei Interesse senden Sie gern eine kurze Mail mit dem Anliegen und Ihren Kontaktdaten an info@trauma-info.de. Wir nehmen Sie dann in unsere Interessentenliste auf und senden Ihnen unaufgefordert eine Einladung zu, sobald ein erster Termin fest steht.

Referent:
Dipl.Psych. Monika Dreiner, Psychoanalytikerin, Dozentin und Supervisorin am IPFMW, Köln
Ort:
Köln
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Anschrift & Ort der Untersuchungen

TraumaTransformConsult GmbH

Höninger Weg 115

50969 Köln

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Fax:  +49 (0)221 16818 101

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